Aktuelle Nachrichten aus der LAG

 
 30. Januar
 
 
  Sabine Wils muss ins Europaparlament!  
  Liebe Mitglieder,
die LAG betrieb & gewerkschaft NRW bittet euch, die bisherige Europaabgeordnete Sabine Wils bei der Aufstellung der Europaliste am Februar in Hamburg zu unterstützen. Wenn diese Mail eure Delegierten nicht erreichen sollte, bitten wir euch, sie weiterzuleiten.
Sabine Wils ist auf der Bundesdelegiertenkonferenz der AG Betrieb & Gewerkschaft 2013 einstimmig für einen der vorderen Plätze der Bundesliste der Partei DIE LINKE für die Europawahlen 2014 unterstützt worden.
Der Bundesausschuss hat auf seiner Vorschlagsliste Sabine auf Platz 7 nominiert. Sabine wird sich auf der Vertreterinnen- und Vertreterversammlung (Bundesvertreterversammlung) der Partei DIE LINKE zur Europawahl 2014 am 16. Februar 2014 dementsprechend auf Platz 7 bewerben.
Sabine hat als Gewerkschafterin in den vergangenen fünf Jahren im Europaparlament bewiesen, dass sie sich aktiv für die Durchsetzung gewerkschaftlicher Positionen dort einsetzt und gewerkschaftliche Aktionen mit parlamentarischem Handeln unterstützt. Ebenso ist sie für die verbindliche Einhaltung des beschlossenen Wahlprogramms eingetreten, so zum Beispiel hinsichtlich des europäischen Mindestlohns.
Sabines Einsatz und direkte Kooperation mit den Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern der LINKEN hat dazu geführt, dass wir selbst europaweite Kontakte mit linken Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern aus anderen Ländern Europas aufbauen konnten. Die Gewerkschaftspolitische Konferenz der LINKEN im Jahr 2013 hat dies eindrucksvoll bewiesen.

Bitte setzt Euch in Eurem Parteiumfeld für die Wahl von Sabine ein!

Mit solidarischen Grüßen
LandessprecherInnenrat
AG Betrieb & Gewerkschaft
 

 
 
 13. Juli
 Gelsenkirchen
 
  Gewerkschaftspolitische Konferenz Solidarität und Gegenwehr  
 

(von Helmut Born)

Unterstützung für Verkäuferinnen
Konferenz mit Bernd Riexinger in Gelsenkirchen diskutierte aktuellen Arbeitskampf

Wie können Beschäftigte ihre Rechte gegen scheinbar übermächtige Konzerne durchsetzten? Wie kann eine linke Partei dabei helfen? Das diskutierten über 70 Gewerkschaftsaktive am 14. Juli auf Einladung der NRW-LINKEN im IG Metall-Haus Gelsenkirchen.

Gewerkschaftspolitische Konferenz in Gelsenkirchen mit dem Parteivorsitzenden Bernd RiexingerProminenter Gast: LINKEN-Parteichef Bernd Riexinger: „Wir müssen nicht nur Schluss machen mit den Niedriglöhnen, sondern auch mit Werkverträgen und befristeter Beschäftigung. Dadurch sind die Menschen ständiger Unsicherheit und Willkür ausgesetzt“, sagte der Parteivorsitzende und betonte: „Leiharbeit ist und bleibt moderne Sklaverei, und die Sklaverei ist abgeschafft“. Deshalb wolle seine Partei eine neue Regulierung des Arbeitsmarktes. „Das ist eine zentrale Aufgabe linker Politik“, meinte er. „Mehr als vier Millionen Menschen verdienen weniger als sieben Euro brutto die Stunde. 1,5 Millionen bekommen nicht einmal fünf Euro“, erläuterte Riexinger und stellte fest: „Viele von ihnen arbeiten im Einzelhandel. Es ist kein Zufall, dass sich in dieser Branche die Beschäftigten jetzt gegen Billiglöhne wehren müssen“, meinte Riexinger mit Blick auf die aktuelle Tarifauseinadersetzung im Handel.

Und eben aus diesem Tarifkonflikt berichtete Silke Zimmer, die ver.di- Landesfachbereichsleiterin im Fachbereich Handel. Sie schilderte, mit welchen Mitteln die dortigen Unternehmen versuchen, die Tarifstandards der Branche zu untergraben. „Das ist ein Generalangriff auf die Gewerkschaften und gewerkschaftliche Errungenschaften“, sagte sie und erinnerte daran, dass die Arbeitgeber in dieser Tarifrunde nicht nur den Wegfall verschiedener Zulagen durchsetzen wollen, sondern sogar eine neue Niedriglohngruppe.

Über die Situation angestellter, unterbezahlter Lehrerinnen und Lehrer berichtete Ute Lorenz, Referentin der GEW NRW für Tarifpolitik. Wie sie erläuterte, sind landesweit derzeit 40.000 Lehrkräfte betroffen, davon 12.000 nur befristet und damit prekär Beschäftigte.

Murat Yaman, Vize-Betriebsratschef von Opel Bochum, berichtete vom Kampf gegen die Schließungspläne des Auto-Giganten General Motors. Derzeit wird vor einer Einigungsstelle über die Zukunft der Bochumer Werke und tausender Jobs verhandelt – angeblich ergebnisoffen. Es mehren sich Zweifel, ob die Konzernspitze es ernst meint. Nach Betriebsratsangaben wird ungeachtet der Verhandlungen die Verlagerung der Produktion nach Rüsselsheim vorbereitet. In der kommenden Woche soll es ein weiteres Spitzengespräch zwischen Bochumer Betriebsrat und der Konzernspitze geben. Yaman gab sich optimistisch und betonte: „Wir lassen uns nicht einfach abwickeln.“

Am Ende der Konferenz setzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein praktisches Zeichen der Solidarität: Sie unterstützten die Forderungen der Handels-Beschäftigten mit der Verteilung von Solidaritätskarten an Kunden auf der Gelsenkirchener Bahnhofsstraße

 

 
 
 13. Juli
 10-16 Uhr
 Gelsenkirchen
  Gewerkschaftspolitische Konferenz NRW: Solidarität und Gegenwehr  
 

Mit Bernd Riexinger, (Bundesvorsitzender DIE LINKE), Silke Zimmer (ver.di NRW Fachbereichsleiterin Handel), Ute Lorenz (Referentin der GEW NRW für Tarifpolitik), Murat Yaman (Stellvertr. Betriebsratsvorsitzender bei Opel Bochum), ...

Konferenz der LAG betrieb&gewerkschaft NRW im IG Metall Haus Gelsenkirchen am 13.07 ab 10 Uhr
Die Zahl der Arbeitskampfe nimmt momentan zu und Solidarität mit den Beschäftigten ist wichtiger denn je und dabei kann und muss DIE LINKE eine wichtige Rolle spielen. Die LAG betrieb&gewerkschaft NRW veranstaltet deshalb im Juli eine Konferenz unter dem Titel: "Solidarität und Gegenwehr"

VersammlungEines der wesentlichsten Erfolgsmomente der LINKEN in den Jahren 2007-2010 war es, gewerkschaftlich orientierte Beschäftigte und deren Interessensvertreter in den Betrieben, die sich durch die Agenda-Politik von der SPD entfremdeten, eine neue politische Heimat oder zumindest eine Hoffnung zu geben. Diese neue Bindung hat sich in der vergangenen Jahren teilweise wieder gelöst und es bleibt Aufgabe und Herausforderung der LINKEN diese Bindung wieder zu festigen und auszubauen.

In den vergangenen Monaten sind –ausgehend vom Parteivorsitzenden Bernd Riexinger und anderen – erhebliche Bemühungen angestoßen worden, um die gewerkschaftliche Verankerung der Partei zu verbessern. Als herausragendes Element dieser Rückgewinnung verlorenen Terrains kann die Konferenz „Erneuerung durch Streik“ genannt werden. Im März kamen in Stuttgart mehrere Hundert aktive (und vorwiegend junge) Gewerkschafter zu einer Konferenz zusammen, um einerseits bisherige Erfahrungen aus Streikauseinandersetzungen zu verallgemeinern und daraus Schlüsse für die weitere Praxis in den Gewerkschaften zu ziehen und andererseits aktiv auch in laufende Kämpfe einzugreifen. Hier standen vor allem die anstehenden bundesweiten Auseinandersetzungen im Einzelhandel und die von der Bundestagsfraktion aufgegriffene Debatte um Personalstandards in der Krankenpflege im Mittelpunkt.

Die von Stuttgart ausgegangenen Impulse hat die LAG betrieb & gewerkschaft im April aufgenommen und in einer eigenen Veranstaltung ebenfalls Erfahrungen aus vergangenen Streikauseinandersetzungen in NRW verallgemeinert. So wurde im April über den Kampf des Wach- und Sicherheitspersonals an den Flughäfen sowie der Pflegekräfte am Uniklinikum Essen berichtet.

Mit der Konferenz (⇒hier geht es zu Ablauf und Programm) der LAG am 13. Juli soll dieser Ansatz weiter ausgebaut werden und gleichzeitig der zweite Aspekt der Stuttgarter Konferenz in NRW weiter ausgebaut werden – das politische Eingreifen in laufende Arbeitskämpfe und - Auseinandersetzungen und damit auch die solidarische Unterstützung der Kämpfenden. Nicht nur Bernd Riexinger wird auf der Konferenz einen Input halten. Die Landesfachbereichsleiterin des Fachbereiches Handel von ver.di, Silke Zimmer, Ute Lorenz von der GEW und Murat Yaman, Betriebsrat bei Opel werden von den laufenden Auseinandersetzungen in ihren Bereichen und Betrieben berichten.

DIE LINKE kann hier eine unverzichtbare Rolle spielen, wenn sie Solidarität mit den Beschäftigten organisiert und Auseinandersetzungen politisch eingreift. Gerade eine linke Partei muss deutlich machen, weshalb diese Kämpfe nicht nur für die Beschäftigten selber, sondern für uns alle von entscheidender Bedeutung sind. Gewonnene Konflikte machen auch den Beschäftigten in anderen Bereichen Mut ihre Interessen offensiv zu vertreten und für sie einzustehen. Mit dieser Konferenz soll dargestellt werden, wie die Angriffe der Arbeitgeber in verschiedenen Bereichen ablaufen, wie sich die Gewerkschaften dem entgegenstellen und wie DIE LINKE konkrete Solidarität organisieren kann.

(Anna Conrads)

 

 
 
 08.
 April
 
  Streik ist eine Form der Selbstermächtigung  
 

Flyer zur VeranstaltungEin Bericht von der Veranstaltung "Wie streikfähig und streikbereit sind Beschäftigte und Gewerkschaften in NRW?" - Nils Böhlke

Die Situation in den Gewerkschaften erfordern spezifische Antworten für die jeweilige Situation in denen sich die Beschäftigten und die Vertreter_innen in den Gewerkschaften befinden. Dabei sollte eine ganze Variation von Protestformen in Betracht gezogen werden. Mittlerweile befinden sich Gewerkschaften in vielen Betrieben in einer Minderheitensituation und können nicht einfach erwarten, dass bei einem Streikaufruf automatisch alle Beschäftigten auf der Straße stehen. Dies gilt insbesondere für den Dienstleistungsbereich. Dass erfolgreicher Protest dennoch möglich ist, zeigte eine Veranstaltung der LAG betrieb&gewerkschaft NRW am Samstag in Düsseldorf.

In seinem Eröffnungsreferat machte der Streikforscher, Dr. Heiner Dribbusch, vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung deutlich, dass es einen Widerspruch in der Einstellung der Mehrheit der Beschäftigten zu der Kampfform Streik gibt. So sind zwar eine deutliche Mehrheit sowohl der Gewerkschaftsmitglieder als auch der Nichtmitglieder dafür, dass Gewerkschaften zur Durchsetzung der Tarifforderungen auch zum Streik aufrufen, gleichzeitig sind aber fast 90 Prozent sowohl der Mitglieder als auch der Nichtmitglieder dafür, dass die Forderungen im Zweifelsfall besser ohne Streik durchgesetzt werden. Dies hängt sicherlich auch damit zusammen, dass 80 Prozent der Beschäftigten überhaupt gar keine Streikerfahrungen haben, da sie noch nie in ihrem Erwerbsleben an einem Streik teilgenommen haben.

Dass erfolgreiche Proteste und auch Streiks dennoch möglich sind, machten die beiden folgenden Vortragenden deutlich. So berichtete die Personalratsvorsitzende des Uniklinikums Essen davon, dass es auch mit wenigen Beschäftigten möglich war die hausinterne Leiharbeitsfirma am Uniklinikum loszuwerden. Nach mehreren Jahren des Protestes gelang es insbesondere auch durch zunehmende Einbeziehung der Öffentlichkeit eine Stimmung zu erzeugen, die den Einsatz von Leiharbeiter_innen am Klinikum verunmöglichte. Der für die Region Düsseldorf/Bergisches Land zuständige Gewerkschaftssekretär des ver.di Fachbereiches 13 (Besondere Dienstleistungen), Özay Tarim, berichtet von den erfolgreichen Streiks des Wach- und Sicherheitspersonals an den Flughäfen. Er machte deutlich, dass es insbesondere die Selbstermächtigung und das durch den Kampf gesteigerte Selbstbewusstsein der Beschäftigten war, die dazu beigetragen haben, dass das erreichte Tarifergebnis deutlich über dem der vergangenen Jahre liegt. Als Gewerkschaftssekretär war es extrem wichtig, dass die Beschäftigten ihn nicht als weiteren "Anweiser" begreifen, sondern als einen, der mit ihnen zusammen dafür sorgen will, dass sie ihre Interessen vertreten.

Die Besucher der Veranstaltung waren sich einig, dass eine Verallgemeinerung solcher Erfahrungen verstärkt werden muss. Die LAG betrieb&gewerkschaft wird weiter versuchen einen Beitrag hierzu zu leisten.

 

 
 
 21.
 März
 
  Erklärung der Landessprecher LAG betrieb & gewerkschaft NRW zum Equal-Pay-Day  
 

Corinna Schönwetter und Nils Böhlke

Auch in diesem Jahr wieder findet Ende März der „Equal-Pay-Day“ statt. Der Tag ist bewusst ausgewählt und findet aus einem bestimmten Grund immer in diesen Wochen des Jahres statt. Der Equal Pay Day symbolisiert den Tag, an dem die Frauen die Lohndifferenz zu ihren männlichen Kollegen aus dem vergangenen Jahr theoretisch aufgeholt haben. An dieser Lohndifferenz hat sich auch seit dem ersten offiziellen Equal Pay Day nichts geändert: 2009 fand er am 20. März statt, sogar ein Tag früher als dieses Jahr! Aktuelle Zahlen aus dem Bundesministerium machen deutlich, dass der durchschnittliche Bruttoverdienst von Frauen konstant zwischen 22 und 23 Prozent niedriger ist als der von Männern und dass in NRW der unterschied sogar noch leicht über dem Bundesschnitt liegt.

Auch in den kommenden Jahren wird sich wenig daran ändern. Gerade in Berufen, in denen vorwiegend Frauen beschäftigt sind, finden massive Angriffe auf Arbeitnehmer_innenrechte und Tarifautonomie statt. So wurden nahezu allen Beschäftigten im Einzelhandel der Manteltarif gekündigt. Mit dem Ergebnis, dass Frauen, die ohnehin schon unter prekären Bedingungen arbeiten müssen, auch noch die Zuschläge für Spät- und Wochenendarbeit gekürzt oder sogar gestrichen werden.

Doch die Ungleichbehandlung unterschiedlicher Berufsgruppen sind nicht alleiniger Grund für die große Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern. Auch innerhalb der Berufe sind die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen teilweise enorm. So bekommt eine Versicherungskauffrau durchschnittlich 28 Prozent weniger als ihr männlicher Kollege, eine Filialleiterin 18 Prozent. Und selbst in Bereichen des öffentlichen Dienstes, wie Sozialarbeit und Krankenpflege bekommen Frauen 10 bzw. 8 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.

Allerdings gibt es auch eine immer stärker werdende Gegenbewegung. Mehrere Untersuchungen zeigen, dass der zivilgesellschaftliche und auch der gewerkschaftliche Protest weiblicher und bunter wird. So haben die KiTa- Beschäftigten, die Angestellten im Einzelhandel und auch die Krankenpflegekräfte in den letzten Jahren gezeigt, dass es gerade die weiblichen Beschäftigten waren die Streiks wesentlich angestoßen haben. Sie haben gezeigt, dass es darauf ankommt die eigenen Interessen in die Hände zu nehmen und offensiv gemeinsam mit den Kolleginnen UND Kollegen zu vertreten.

Die LAG betrieb & gewerkschaft NRW wird auch im kommenden Jahr an der Seite dieser Kolleginnen stehen und sich dafür einsetzen, dass die vielfältige Diskriminierung gegenüber Frauen in der Arbeitswelt – aber auch darüber hinaus – angeprangert und offensiv bekämpft werden. Schließlich geht es nicht nur um die Hälfte vom Kuchen, sondern um die ganze Bäckerei!

⇒ zum Download (PDF)

 

 
 
 16./17.
 März
 Dortmund
  Treffen der Bundes-AG betrieb&gewerkschaft in Dortmund  
 

Das Wahljahr 2013 ist in vollem Gange. Die Diskussion um das Wahlprogramm der Partei DIE LINKE erfordert auch unser Zutun und unsere Positionierung.

Gleichzeitig stehen gewerkschaftliche und betriebliche soziale Auseinandersetzungen auf der Tagesordnung. Alles dies erfordert gründliche Diskussionen in der AG Betrieb & Gewerkschaft.

Die Gewerkschaftspolitische Konferenz der LINKEN am 24./25. Mai 2013 wird ein Höhepunkt unserer Arbeit sein.

Daher laden wir ein zum nächsten Bundestreffen der AG Betrieb & Gewerkschaft ein.

Das Bundestreffen beginnt am Samstag, 16. März um 11:00 Uhr und endet am Sonntag, 17. März um 14:00 Uhr.
Tagungsort ist die Geschäftsstelle des Kreisverbandes DIE LINKE. Dortmund (Schwanenstraße 30, 44135 Dortmund, Sitzungssaal)

Die Einladung zur Veranstaltung als PDF-File

 

 
 
 3. März
 Bochum
  Solidaritätsfest für Opel Bochum  
 

Kraft und Mut für die Beschäftigten
Am 3. März kamen über 20.000 Menschen in die Bochumer Innenstadt, um ihre Solidarität mit den 4.000 Opel-Beschäftigten zu zeigen. Auch LAG betrieb&gewerkschaft NRW begleitet den Existenzkampf der Opelaner_innen seit Jahren solidarisch.

Der Tag hatte begonnen mit leichtem Schneegriesel und Temperaturen um die null Grad. Kurz vor dem Beginn des Festes der Solidarität für die Opel-Beschäftigten und ihrem Werk in Bochum um 11 Uhr nieselte es noch ein wenig und die ersten größeren Menschenmassen ergossen sich vom Bochumer Hauptbahnhof kommend über den Stadtboulevard Massenberg- und Bongardstraße in Richtung Rathausplatz entlang der vielen Stände von Bochums Organisationen. DIE LINKE hat sich kreisverbandsübergreifend mit der Produktion von Solidaritätsbuttons vor Ort, Grillwürsten vom Kohlegrill und einer Luftballonaktion an dem Solidaritätsfest beteiligt. Der Menschenandrang an dem etwa zwölf Meter langen Info-Stand der LINKEN war überwältigend.

⇒ Der komplette Artikel kann hier gelesen werden.


Einge Eindrücke vom Solidaritätsfest Opel. (Für eine größere Version bitte auf das entsprechende Bild klicken)
Bild vom Solifest Opel Bild vom Solifest Opel Bild vom Solifest Opel Bild vom Solifest Opel Bild vom Solifest Opel
 

 
 
 25.
 Februar
  Die Opelaner könnten eine Zukunft haben  
 

Das Opel-Werk in Bochum steht vor der Schließung, doch die Arbeitsplätze könnten gerettet werden. Allerdings nicht durch Verhandlungen mit den Bossen von General Motors. Von Nils Böhlke

Die Vorstandsspitzen von Opel und General Motors wollen das Opel-Werk in Bochum bis zum Jahr 2016 schließen. Wenn auf die anstehende Tariferhöhung nicht verzichtet wird, drohen sie sogar mit einer Werksschließung schon im kommenden Jahr.

Für die Menschen in der Region ist die Schließung eine Katastrophe: Aktuell arbeiten 3400 Beschäftigte im Bochumer Opel-Werk. Weitere 600 Mitarbeiter arbeiten bei Joint Ventures, Partnerfirmen oder Vertragsfirmen. Als Dienstleister und Gewerbetreibende sind 10.000 Menschen in Bochum vom Opel-Werk abhängig, in Nordrhein-Westfalen sind es insgesamt 45.000 Menschen...

Der komplette Artikel kann hier gelesen werden.

 

 
 
 31.
 Januar
 
  Kündigung der Tarifverträge im Einzelhandel ist eine Kampfansage an die Beschäftigten  
 

Benedikt Frank: Die Arbeitgeber des Einzelhandels haben bundesweit alle Entgelt- und eben auch alle Manteltarifverträge gekündigt für die rund 3 Mio Beschäftigten im Handel (ca. 2/3 Frauen). In NRW wurden diese nun zum 30.04.13 gekündigt (die anderen Bundesländer haben ähnliche Termine bis zum Sommer 2013).

Der Verkäuferin einen guten LohnDies war nicht völlig überraschend, wenn auch seitens ver.di nicht klar damit gerechnet wurde.

Dies ist die Fortsetzung des Konfrontationskurses unter der neuen Führung des tarifpolitischen Ausschusses des Handelsverbandes. Bereits Ende letzten Jahres hatte der tarifpolitische Ausschuss des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE) seine weitere Mitarbeit an einem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderten Demographie- und Tarifprojekt abgesagt, welches die alternsgerechte Gestaltung der Arbeit im Einzelhandel zum Ziel hatte. Darüber hinaus verweigert der Arbeitgeberverband seit langem ein ernsthaftes Bemühen, um die Voraussetzungen für einen Branchenmindestlohn zu schaffen.

Das ist eine Kampfansage, wie wir sie als Arbeitnehmer/innen im Einzelhandel schon lange nicht mehr hatten, denn was der "Wunsch nach Modernisierung", den der HDE (Arbeitgeberverband Handel) als Grund für die Kündigung der Mäntel angegeben hat, heißt nichts anderes als den Wunsch Leichtlohngruppen einzuführen und auch sonst dass Niveau im Handel deutlich abzusenken.

Es gibt viel zu verlieren, denn die Unternehmensseite legt die Axt an Allem an.

Zu rechnen ist vor allem damit, dass die Arbeitgeber Leichtlohngruppen einführen wollen und an die Zuschläge z.B. für Nacharbeit (gerade nach dem Quasi-Wegfall des Ladenschlusses) ran wollen.

Aber tatsächlich alle Bereiche sind in Gefahr. Für ver.di im Handel heißt das mehr als die Jahre davor sich nun aufzustellen und mit aller Kraft gegen eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen und für eine deutliche Verbesserung der Einkommen zu wirken.

Nur eins ist bisher klar: Es wird eine harte Runde und wahrscheinlich auch eine lange Runde.

Anhang:
Wenn man im Einzelhandel nach Tarif bezahlt wird (sind ca 50% aller Arbeitnehmer/innen) erhält man aktuell einen Stundenlohn von 13,78 €. Wenn man nun Vollzeit arbeitet (sind ca 25-30%. Hier überwiegend Männer obwohl die Mehrzahl im Handel weiblich ist), hat man nach 45 Jahren Vollzeit eine Nettorente von rund 930,-. Wenn man sich die Kriterien im Vorfeld ansieht haben also ca. 15-20% der ca. 3 Mio Beschäftigten im Handel eine Nettorente von 930,- die anderen ca. 2,5 Mio haben weniger und dürften sich somit zum erheblich großen Teil in der Altersarmut befinden. Der Einzelhandel zählt nicht zu den Niedriglohnbereichen!

 

 
 
 23.
 Januar
 
  Solidarität hört auch nach einem Jahr nicht auf!  
 

Die LAG betrieb&gewerkschaft steht auch ein Jahr nach der Schlecker- Pleite hinter den ehemaligen Beschäftigten!

Es war am 23. Januar 2012, als die Schlecker-Pleite bekannt wurde. Die Beschäftigten selbst erfuhren es erst durch Kunden und abends per Fax durch die Firmenleitung. Zuvor wurden schon zahlreiche Beschäftigte mit sogenannten Kettenverträgen entlassen, in dem sie für Januar 2012 einfach keine Vertragsverlängerung mehr bekommen haben. Insgesamt verloren laut Bundesagentur für Arbeit im Jahr 2012 bundesweit 23.400 vorwiegend weibliche Beschäftigte ihre Arbeit.

Allein in Deutschland verfügte Schlecker 2009 noch über 10.000 Filialen und 30.000 Mitarbeiter_innen. Damals schon zeichneten sich erste Umsatzeinbrüche ab. Unliebsame Mitarbeiter_innen wurden mit Abmahnungen, Änderungskündigungen und Kündigungen regelrecht traktiert. Der Gipfel der Gier war dann die Einführung einer eigenen Leiharbeitsfirma Namens "Meniar" (Menschen in Arbeit). Auch langjährige Beschäftigte wurden entlassen, um anschließend für kleines Geld für die hauseigene Leiharbeitsfirma zu arbeiten.

Dabei haben die Beschäftigten – fast ausschließlich Frauen – mit unglaublicher Kompetenz und Sorgfalt die Filialen geführt und waren häufig eine Institution in ihren Stadtvierteln und Häuserblocks. Diese großartigen Fähigkeiten werden heute angeblich nicht mehr gebraucht, weil die Beschäftigten keinen Gewinn mehr für die Schlecker- Familie mehr eingefahren haben. Diesen gesellschaftlichen Skandal gilt es weiter zu thematisieren und auch denjenigen Parteien aufzutischen, die außer warmen Worten nichts für die Beschäftigten übrig hatten. Während die Schlecker- Familie weiterhin von dem Geld, was die Mitarbeiter_innen erarbeitet haben, im Luxus lebt, müssen die ehemaligen Beschäftigten sehen, wo sie bleiben. Viele Mitglieder der LINKEN und auch der LAG betrieb & gewerkschaft haben im letzten Jahr Beschäftigte auf ihrem Weg zur Agentur für Arbeit oder auch vor das Arbeitsgericht begleitet und standen hinter ihnen. Dies werden wir weitermachen, aber wir werden auch die Hintergründe der Pleite weiter thematisieren.

In NRW haben von 4.769 Beschäftigten, die erwerbslos wurden, lediglich 1.873 wieder einen Job gefunden. Wobei viele spätestens Ende 2013 wieder in der Arbeitslosenstatistik auftauchen werden, da es im Einzelhandel fast ausschließlich nur noch befristete Arbeitsvertäge, Minijobs und Leiharbeit gibt. Ein unbefristeter Vollzeitvertrag nach geltendem Tarif dürfte nach der derzeitigen Situation im Einzelhandel einem Lottogewinn gleichkommen.

Dies alles ist auch das Ergebniss einer jahrelangen Kürzungspolitik und des Sozialraubbaus, welche die Kaufkraft immer stärker verringert hat. Sie ist auch Ergebnis von schlechtem Umgang mit Mitarbeiter_innen, der zu einem Bumerang wird, wenn das Image der Marke darunter leidet. Gerade weil sich die Beschäftigten so aktiv und auch so erfolgreich gegen diese Behandlung gewehrt haben ist die derzeitige Situation besonders tragisch.

Die Schlecker- Pleite ist aber auch eine Geschichte des Aussterbens der Innenstädte und des Wegbrechens des Angebots in der Fläche. Selbst in größeren Städten stehen die ehemaligen Schlecker- Filialen bis heute leer. Im ländlichen Raum, wo der Schlecker- Markt einer der wenigen Einkaufsmöglichkeiten war, fehlt dieses Angebot nun völlig. Die leeren Filialen zeugen von einem stetigen Verfall der Infrastruktur in diesem Land und von zunehmender Armut. Die LAG betrieb & gewerkschaft wird sich weiter für ein großes Infrastrukturprogramm im Rahmen eines sozial- ökologischen Wandels einsetzen, damit dieser Entwicklung etwas entgegengestellt werden kann.

 

 
 
 21.
 Januar
 Bochum
  Solidarität statt Armut - Opel Bochum muss bleiben!  
 

"Fraktion vor Ort"Die LAG b&g mit einem Grußwort

Bochum, 21. Januar 2013   

Im Dezember hat die Geschäftleitung von General Motors bzw. Opel die Werksschließung des Werkes in Bochum für Ende 2016 verkündet. DIE LINKE und die Landesarbeitsgemeinschaft betrieb&gewerkschaft NRW verfolgt und begleitet die Entwicklung schon seit längerem. Es besteht ein enger Kontakt zwischen Beschäftigten, Vertrauensleuten dem Betriebsrat und den Linken auf verschiedensten Ebenen. Auch die Landesarbeitsgemeinschaft betrieb&gewerkschaft pflegt regelmäßige Konatkte.
Daher war klar, dass DIE LINKE sich auch jetzt wieder zusammengesetzt hat und über konrete Unterstützung für die Belegschaft von Opel Bochum diskutiert und daraus Konkretes entwickelt hat. So fand am 21. Januar eine Veranstaltung der Bundestagsfraktion im Bochumer Gewerkschaftshaus (Jahrhunderthaus) statt. Eingeladen hatte Sevim Dagdelen als örtliches Bundestagsmitglied. Gekommen war auch die erste stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Sahra Wagenknecht um die Europäische Situation und die Auswirkungen auf Opel zu beschreiben. Der Betriebsratsvorsitzende von Opel Bochum Rainer Einenkel, Eva Kerkemeier, die erste Bevollmächtigte der IG Metall aus Bochum, Holger Schelte vom Paritätischen Wohlfahrtsverband und der Landessprecher der LINKEN Rüdiger Sagel waren auf dem Podium vertreten und unterstützen die Veranstaltung mit ihren interessanten Beiträgen.
Der Saal war proppevoll, gut 200 Interessierte und Betroffenen waren gekommen und diskutierten lebhaft mit den Opelanern. Zum Abschluss hat der Sprecher der LAG betrieb&gewerkschaft Nils Böhlke ein Statement abgegeben und damit die Position der LAG nochmals verdeutlicht. Eine rundrum gelungene Veranstaltung ging so mit dem stark beachteten Statement der LAG zu Ende.
Diese Veranstaltung war nicht die letzte Aktion der LINKEN und der LAG. Wir werden die Beschäftigten von Opel bei ihrem Widerstand gegen die endgültige Werksschließung mit allen unseren Kräften weiter unterstützen.

→ Am Sonntag, 3. März wird der Betriebsrat und die Belegschaft das 50jährige Jubiläum des Bochumer Opel Werks feiern. Die Jubiläumsfeier war vom Opel Management mehrfach verschoben und schließlich ganz abgesagt worden. Auch wir werden dann wieder vor Ort sein!

 

 
 
 14.
 Dezember
 
  Solidaritätserklärung Opel Bochum  
 

Die Landesarbeitsgemeinschaft betrieb & gewerkschaft der LINKEN. NRW erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten bei Opel Bochum

Opel-Logo

Bochum, 14. Dezember 2012   
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit Bestürzung haben wir vernommen, dass in einer unsäglichen Art und Weise der Opel-Vorstand und General Motors (GM) die Schließung des Opel-Standorts Bochum in 2016 verkündet haben.

Niemand bezweifelt, dass ihr hochqualitative Arbeit leistet und in der Lage seid gute Fahrzeuge zu bauen. Dennoch soll euer Standort geschlossen werden, um die Profite des Mutterkonzerns General Motors zu maximieren. Bereits in der Vergangenheit habt ihr durch zahlreiche Zugeständnisse immer wieder für die Fehler an anderer Stelle zahlen müssen. Jetzt sollt ihr auch noch endgültig euren Arbeitsplatz verlieren und damit Eure Existenzgrundlage und die Eurer Familien. Ihr könnt euch sicher sein, dass wir mit euch gemeinsam für den Erhalt des Standorts Bochum und für eure Arbeitsplätze in der Region kämpfen werden. Euer Kampf ist ein Kampf für die gesamte Region, schließlich sind von einer Schließung eures Werkes auch viele andere Arbeitsplätze abhängig.

Für uns gibt es nun zwei politische Wege, um eure Arbeitsplätze zu sichern. Kurzfristig muss die Schließung des Werkes so teuer gemacht werden, dass sie sich für GM nicht lohnt. Beispielsweise eine verpflichtende Abfindung in Höhe von drei Jahresgehältern für jeden Beschäftigten, egal ob Befristete, Leiharbeiter oder Werkvertragsbeschäftigte muss von politischer Seite vorgegeben werden. Dafür darf der Kampf aber nicht auf den Standort Bochum beschränkt bleiben. Euer Betriebsratsvorsitzender, Rainer Einenkel, hat in der Pressekonferenz nach der Betriebsversammlung zu Recht gesagt, dass es nun darauf ankommt, ein gegeneinander Ausspielen der verschiedenen Standorte zu verhindern.

Mittelfristig führt aber kein Weg daran vorbei, die Produktion umzustellen. Die weltweiten Überkapazitäten auf dem Automobilmarkt und der ökologische Wandel machen neue Produkte und auch andere Produktionsweisen notwendig. Ein zukunftsgewandter Mobilitätskonzern am Standort Bochum kann aber nur durch eine Umwandlung in öffentliches Eigentum entstehen. Eure Arbeitsplätze sind zu wichtig, um sie unfähigen Managern zu überlassen.

Auf dem Weg dorthin steht die Landesarbeitsgemeinschaft betrieb & gewerkschaft der LINKEN in NRW an eurer Seite und wird euch solidarisch in eurem mutigen Kampf begleiten. Wir freuen uns über die hohe Kampfbereitschaft bei Opel Bochum in den letzten Jahren und erinnern an einen Satz, der nichts an Aktualität eingebüßt hat: "Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!"

Mit solidarischen Grüßen,
Corinna Schönwetter (Sprecherin der LAG betrieb & gewerkschaft DIE LINKE. NRW), Nils Böhlke (Sprecher der LAG betrieb & gewerkschaft DIE LINKE. NRW),
sowie der gesamte Spercher_innenrat der Landesarbeitsgemeinschaft betrieb & gewerkschaft NRW.

Die Solierklärung der LAG als PDF-File

 

 
 
 8.
 Dezember
 Herne
  Versammlung der AG mit Neuwahlen des Sprecher_innen Kreises  
 

Samstag, 08. Dezember 2012, 11:00 Uhr, Herne, Büro der LINKEN

VersammlungDer Sprecher_innen Kreis der AG wurde turnusmäßig neu gewählt:
Neue Sprecherin: Corinna Schoenwetter , Sprecher: Nils Böhlke
stellvertretende Sprecherin: Henriette Kökmen , stellv. Sprecher: Stefan Krug
Erweiterter Sprecher_innenkreis: Anna Conrads, Jutta Potreck, Benedikt Frank, Thomas Koch, Bernd Tenbensel

Wir danken allen, die aus dem Sprecher_innen Kreis ausgeschieden sind und wünschen allen gewählten alles Gute für die kommenden Aufgaben.

 

 
 
 11.
 Februar
 Herne
  Veranstaltung: Prekäre Beschäftigung in NRW'  
 

Samstag, 11. Februar 2012, 10:30 Uhr, Herne, Eickeler Markt 1, Bürgersaal Sud- und Treberhaus

Logo der LAGEine Veranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft betrieb & gewerkschaft der LINKEN in NRW
Nach den offiziellen Zahlen geht die Erwerbslosigkeit in Deutschland und auch in NRW immer weiter zurück und die Bundesregierung feiert sich für eine erfolgreiche Beschäftigungspolitik. Für die Menschen in NRW ist die Situation allerdings nicht unbedingt besser geworden. Der Aufschwung findet nämlich fast ausschließlich in so genannte prekäre Beschäftigungsverhältnisse statt. Leiharbeit, Scheinselbständigkeit, geringfügige Beschäftigung, unfreiwillige Teilzeit und viele andere Formen der Beschäftigung gehören mehr und mehr zum normalen Arbeitsalltag und die Konkurrenz um die regulären, tariflich entlohnten, Vollarbeitsverhältnisse wird nicht geringer, sondern nimmt eher noch zu.
DIE LINKE ist die einzige Partei, die sich konsequent für die Interessen derjenigen einsetzt, die in prekäre Beschäftigungsverhältnisse gedrängt werden, deren Sicherheit im Erwerbsleben durch die Spaltung des Arbeitsmarktes gefährdet ist und für diejenigen, die derzeit aus dem Erwerbsarbeitsleben ausgegrenzt werden. DIE LINKE kämpft für Umverteilung der bestehenden Arbeit durch Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich, einen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von mindestens 10 Euro und einen Hartz IV-Regelsatz von zunächst mindestens 500 Euro.

Hier der Flyer zur Veranstaltung mit weiteren Informationen ...

 

 
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